8. Dezember 2009 – 23:17
- Zunächst einmal sollte das Girokonto alle Leistungen bieten, auf die man persönlich nicht verzichten kann. So sind z.B. Bargeld-Einzahlungsautomaten oder die Möglichkeit, mit der zum Girokonto gehörenden Kreditkarte weltweit kostenlos Bargeld abzuheben, nicht selbstverständlich.
- Generell gilt: ein höherer Preis bedeutet nicht unbedingt bessere Leistungen. Es lohnt sich daher, sich zunächst die Angebote für kostenlose Girokonten anzusehen. Bei diesen sollte man jedoch immer genau auf die Konditionen achten. Oft wird nämlich ein monatlicher Mindest-Geldeingang vorausgesetzt. Sinkt dieser unter die vorgegebene Höhe (z.B. bei Arbeitslosigkeit), ist das Konto nicht mehr kostenlos.
- Einige wenige Banken bieten aber auch ein kostenloses Girokonto ohne Mindest-Geldeingang an. Diese Girokonten eignen sich daher auch für Geringverdiener oder Selbständige mit schwankendem Einkommen.
Was ist besser: Filial- oder Direktbank?
- Direktbanken bieten oft bessere Konditionen, z.B. kostenlose Kontoführung ohne Mindestgeldeingang, eine kostenlose Kreditkarte und oft auch eine höhere Guthabenverzinsung. Besonders praktisch an einer Direktbank ist, dass die Kontoauszüge oftmals kostenlos zugeschickt oder online zur Verfügung gestellt werden.
- Direktbanken haben aber auch einige Nachteile gegenüber Filialbanken. So ist die Kontoführung nur per Online-Banking oder manchmal auch zusätzlich per Telefon-Banking möglich. Wer regelmäßig Bargeld einzahlen will, sollte auch beachten, dass dies bei Direktbanken meist nicht möglich ist und die Einzahlung über den Umweg einer Bar-Überweisung bei einer Filialbank getätigt werden muss.
- Weitere Informationen, welche man bei einem Girokonto Test beachten muss.
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